Cover
Seit einigen Jahren öffnet sich die Gesellschaft zusehends für nicht binäre Geschlechtervorstellungen. Hitzig debattieren wir bisweilen über geschlechtergerechte Sprache. Es scheint eines der brennenden Themen unserer Gegenwart zu sein. Wer betroffen ist, weiß, dass dies keine Modeerscheinung ist. Diese Debatte ist uralt, das zeigen unzählige Belege: Archäologische Fundstücke, theologische und philosophische Aufzeichnungen oder Überlieferungen aus Alltagskultur und Kunst vergangener Epochen – die Objekte dieser Ausstellung eröffnen überraschende Blickwinkel, werfen erstaunliche Fragen auf und verweigern meist die einfachen Antworten.

Was ist gottgegeben, was sind selbstgewählte Lebensstile und was hat uns unser Umfeld anerzogen? Anstatt nach den endgültigen Wahrheiten hinter diesen kaum zu beantwortenden Fragen zu suchen, lädt die Ausstellung ein, die Perspektive zu verändern. Riskier einen Blick auf die Vielfalt der Geschlechteridentitäten aus biblischen wie heutigen Zeiten und finde eine göttliche Antwort, die zu allen Fragen passt: Du bist gut, so wie du bist.

Aschera

Göttin

Noch in biblischen Zeiten vor 3000 Jahren stand fest: Die Fruchtbarkeit des Bodens, der Tiere und der Menschen hängt von den Gottheiten ab. Eine Gottheit kann beides – zeugen und gebären. Das zeigen zum Beispiel viele kleine Keramikfigurinen der Göttin Aschera, die in Juda und Samaria noch fest in viele Haushalte gehörten, als schon längst die Zeiten des Monotheismus angebrochen schienen.

Ashera

Der neue Adam

Erster Mensch und Mensch der Zukunft

Als Gottes Ebenbild geschaffen, ist Adam die Blaupause für jede*n von uns. Was verrät das über den Menschen an sich, über Gott und viel wichtiger: über uns selbst? Die Alchimisten des Mittelalters fanden eine betörende Antwort: Gottes Ebenbild ist beides, männlich und weiblich, im Ursprung, als alles begann, und schließlich in Zukunft. In der neuen Schöpfung Gottes gilt dann nicht mehr männlich oder weiblich, sondern alle sind eins.

Conchita Wurst

Kunstfigur 

Tom Neuwirth alias Conchita Wurst sagt: "Conchita" heißt "Wurst", weil es eben "wurscht" ist, woher du kommst und wen du liebst. Ob Haltungen wie diese auch schon zu biblischen Zeiten denkbar waren? Finde es heraus – bei einem Besuch in unserer Ausstellung …

Neue Perspektiven wagen

Nicht nur der Blick zurück auf biblische Zeiten ermöglicht erstaunliche Entdeckungen. Wie wäre es stattdessen mal mit einer völlig neuen Perspektive auf dich selbst?
Wer und wie bist du denn eigentlich? Und wer hättest du stattdessen noch alles werden können? Hast du Lust es herauszufinden und dir vorzustellen, welches Leben du unter anderen Voraussetzungen heute leben würdest?

Kommen wir zurück auf die ermutigende, göttliche Botschaft, die am Anfang und am Ende aller Überlegungen, Suchen und Diskussionen steht: Du bist gut, so wie du bist.

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